Vielleicht sollte ich vorausschicken, dass ich 1976 ein großer Fan des "Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe"-Albums war. Das legendäre Debütalbum des Alan Parsons Projects hatte ich auszugsweise im Radio gehört und war nicht nur von der Musik begeistert, sondern auch von dem hochwertigen Albumcover der legendären Designagentur Hipgnosis und dem eingehefteten Booklet mit den Texten und den unheimlichen Fotos von Storm Thorgerson, Aubrey Powell und Peter Christopherson, die die Songs hervorragend illustrierten. Mich faszinierte das Konzept des Albums so sehr, dass ich mir Gesamtausgaben von Poes Werken zuerst im Original und dann (weil ich kaum etwas verstanden hatte) auch in der deutschen Übersetzung von Arno Schmidt und Hans Wollschläger besorgte. Faszinierend fand ich auch, dass Namensgeber des "Projects" kein Musiker, Sänger oder sonstiger Performer war, sondern der Toningenieur des Albums. Mischpulte mit ihren endlosen Reihen an Knöpfen und Fadern interessierten mich seitdem.
Die Latte lag also ziemlich hoch - aber das zweite Album "I Robot" enttäuschte gleich doppelt. Ich war damals schon lange ein großer Fan von Isaac Asimov und kannte die gleichnamige Kurzgeschichtensammlung natürlich. Leider hatte das Album nur den Namen, aber kein Robbie, keine Susan Calvin, kein entsprechendes Konzept - auch wenn Songtitel wie I wouldn't want to be like you und Genesis Ch.1, V. 32 eine gewisse Nähe zur Vorlage zu suggerieren schienen. Dass rechtliche Gründe hier die Verantwortung für das fehlende Konzept spielten, wurde erst später bekannt, aber auch die Musik schien deutlich weniger ambitioniert zu sein. In der Nachbetrachtung blieb "I Robot" trotzdem das zweitbeste Project-Album aller Zeiten, aber das konnte man damals ja noch nicht ahnen.
Da musste doch noch mehr drin sein - die Hoffnung wollte ich lange nicht aufgeben. Aber die Folgealben enttäuschten weiterhin zuverlässig - jedes Jahr gab es ein neues "Konzeptalbum" mit ähnlich vagen Konzepten wie bei "I Robot" und trotz einiger herausragender Einzeltitel schien es stets noch ein wenig schlechter, glatter, beliebiger zu sein als der jeweilige Vorgänger. "Eve" (Album Nr. 4) hatte ich mir dann schon gar nicht mehr gekauft. Dass "Eye in the Sky" (Album Nr. 6) dann der große Hit wurde, hatte ich nur noch am Rande mitbekommen. Diese Musik interessierte mich nicht mehr. 1982 gab es wahrlich aufregendere Musik als diese.
Dennoch bekommt man ja so einiges mit. Die Trennung von Parsons und Woolfson war Anfang der 1990er in den Medien; dass A.P. solo weitermachte, hatte ich mitbekommen, auch, dass er nach gut 18 Jahren erstmals auf Tournee ging, aber interessant fand ich diese Meldungen eher nicht.
Im Zuge der Neuausgaben von "Tales" und zuletzt "Eye" (2018) in 5.1 Surround fand ich jedoch wieder etwas Geschmack und konnte nun auch dem späteren Hit-Album etwas abgewinnen. Etwa um diese Zeit bekam ich einige Dateien zugespielt, die eine quadrophonische Konvertierung des im "Ambisonic"-Formats codierten Albums "Stereotomy" (Nr. 9, 1985) darstellten. Damit hatte ich ein wenig herumgespielt und schließlich eine durchaus anhörbare 5.1-Version dieses (leider doch sehr unterdurchschnittlichen) Albums für den Eigengebrauch produziert. Immerhin hatte ich mich so wieder mit Alan Parsons Werk beschäftigt und durchaus einigen Spaß daran gefunden. Die Ankündigung der Tour in diesem Jahr nutzte ich dann zu einem Spontankauf zweier Tickets für Düsseldorf, "Mitsubishi Electric"-Halle (die frühere "Philips"-Halle).
Die Idee hatten offenbar viele annähernd Gleichaltrige. Die Halle war jedenfalls voll mit weißen Köpfen, ein Anblick, der immer etwas unangenehme Erwartungen schürt, besteht doch das Publikum solcher Konzerte meist aus der Zielgruppe der unsäglichen Hitradios, die sich selbst mit "die größten Hits der 60er, 70er und 80er" bewerben - und das dann als Legitimation nehmen, eine kleine Rotation von vielleicht höchstens zweieinhalbtausend Hits dieser Zeit in Endlosschleife abzunudeln. Für Fans, denen es nichts ausmacht, z.B. von Toto immr wieder nur die zwei Titel Rosanna oder Africa vorgesetzt zu bekommen und die sich jedes Jahr zu Weihnachten an Last Christmas das Herz erwärmen. Da könnte ich... na, lassen wir das lieber.
Meine Erwartungen gingen also gerade in den Keller, als es einigermaßen pünktlich und ohne Vorgruppe losging. Ein bisschen erschrocken war ich vom Anblick des inzwischen 70jährigen Alan Parsons, der einigermaßen Mühe hatte, seine beachtliche Körperfülle die drei Stufen zu seinem Podest in der Bühnenmitte hochzuwuchten. Er nahm dann auch gleich auf seinem Hocker Platz und überließ die Show seinen mir völlig unbekannten Musikern.
Den
Sound fand ich halbwegs OK (Innenraum etwas links von der Mitte), aber
irgendwie war alles etwas zu leise für die üblichen Filter (-15 dB), die
ich in meinen Hörschutz-Stöpseln drin hatte. Also in der Pause auf die
mit der geringsten Dämpfung gewechselt, da war es dann etwas zu laut.
Die mittleren hatten dann einigermaßen gepasst, aber seltsam klang es
trotzdem. Aus der PA kam ein reines Monosignal und alles war ungefähr
gleich laut (oder leise, je nach Filter). Offenbar fehlte es an der
Differenzierung.
Die Lightshow (wenn man sie denn so nennen möchte), war ziemlich
dürftig, ein paar Reihen Scheinwerfer, völlig unspektakulär, keine
Projektion auf dem Hintergrund oder ähnliches. Die Spots für die
jeweiligen Solisten kamen oft zu spät.
Ähnlich müde fand ich auch die musikalische Performance. Da fehlte
vor allem in der ersten Hälfte die Spielfreude, man hatte den Eindruck,
hier agierten bezahlte Studiomusiker, die vielleicht doch lieber gerade
woanders wären (Ausnahme: natürlich der Bassist). Alan Parsons eigene
Beiträge waren vernachlässigbar - meistens saß er auf seinem Podest und
spielte eine akustische Gitarre, die man im Mix gar nicht hören konnte.
Bei drei oder vier Songs übernahm er den Leadgesang, darunter auch
einige Stücke, die im Original von Eric Woolfson gesungen wurden. Das
gelang einigermaßen gut - aber der super-souveräne Sänger ist er nicht.
Der vergleichsweise junge blonde Leadgitarrist durfte es ein paarmal
übertreiben mit seinen Soli, aber so richtig inspiriert war auch er
nicht, guter Handwerker immerhin. Das Publikum ging auch nicht so
richtig ab, jedenfalls wurde es mehrfach aufgefordert, mitzuklatschen
und aufzustehen, was aber (zum Glück) immer nur für ein paar Minuten
funktionierte.
Nach der Pause wurde es zum Glück etwas lebendiger. Chris Thompson
wurde angesagt und frenetisch bejubelt, war aber leider gar nicht gut
bei Stimme. Er machte aber das beste draus und das Publikum schien sich
nicht daran zu stören, dass man die vielleicht beste Rock-Stimme aller
Zeiten nur noch erahnen konnte. Sang dann auch nur einen Song, den ich
nicht kannte. Die letzte Viertelstunde konnte das Konzert dann nur noch
im Stehen genossen werden, weil es die Leute (wiederholt aufgefordert)
endlich doch nicht mehr auf den Stühlen hielt. Meine Begeisterung hielt sich jedoch
in Grenzen. Ich hatte die ganze Zeit eher den Eindruck, einer Alan
Parsons Project-Coverband zuzuhören, die zwar handwerklich gut war, aber
keinen echten Bezug zum Repertoire hatte. Nicht allzu weit hergeholt,
der Gedanke - hatte doch keiner der hier anwesenden Musiker auf den
Erfolgsalben gespielt (Parsons selbst mal fairerweise ausgenommen, obwohl sein eigener instrumentaler Beitrag zu den
Project-Alben ja recht überschaubar war).
Erstaunlich gut passten die neuen Songs zwischen die ganzen Klassiker. Das bemühte One Note Symphony
(ein eher misslungener Versuch, eine Gesangsmelodie mit nur einer
einzigen Note durchzuziehen) wurde direkt zum Auftakt abgehakt (eine
mutige Entscheidung), so dass die anderen glatt durchliefen, von mir nur
bemerkt, weil ich das neue Album zuletzt ein paarmal gehört hatte.
Glatt durchlaufen, das schien auch das Ziel des ganzen Konzerts gewesen zu sein - mir war alles ein wenig zu
glatt, zu steril, zu langweilig. Weil es mein erstes (und letztes) Alan
Parsons-Konzert war, bin ich immerhin nicht eingeschlafen, sondern habe
mich mit meiner Begleitung in der Summe dennoch ganz gut unterhalten
gefühlt. Aber auch sie war nicht wirklich überzeugt von diesem
Konzerterlebnis.
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Montag, 24. Juni 2019
Mittwoch, 6. Juni 2018
Für die Freunde des gepflegten Rundumklangs... (8)
Hallo
zusammen,
schon
lange her, der letzte Newsletter und ich habe den Eindruck, dass auch gar nicht
so viel interessantes Neues herausgekommen ist seit dem letzten Mal – schauen
wir mal...
Robert
Reed
hat inzwischen "Sanctuary III" herausgebracht, wieder mit
Simon Phillips und Les Penning (also den alten Mike Oldfield-Mitstreitern), und
man muss feststellen, dass er sein Konzept langsam weiterentwickelt. Nicht ganz
so radikal, wie sein Vorbild Mike Oldfield dies nach seinem "Incantations"-Album
gemacht hat, aber er baut doch inzwischen Elemente ein, die er aus seinen
anderen Projekten "Kompendium" und "Magenta" gewohnt ist –
so gibt es hier erstmals Gesang mit Text, auch eine gesprochene Einleitung von
Les Penning und auch eine echte Opernsängerin ist zu hören (zum Glück nur
kurz). Man mag sich zunächst fragen, was das soll, aber es funktioniert.
Allerdings nicht nur für Neueinsteiger ist dieses Album daher womöglich etwas
schwieriger; bei mir hat es deutlich mehrere Durchläufe gebraucht, bis es
"gezündet" hat. Kommt im relativ schlichten Dreifach-PocketPac mit
2CDs und 1DVD (-Video) mit DTS-Surroundspur, angeblich als "limited
edition", aber ich weiß gar nicht, ob es auch eine nicht limitierte
Standardversion dieses Albums gibt.
https://www.amazon.de/Sanctuary-III-Robert-Reed/dp/B002V9MRIQ
https://www.amazon.de/Sanctuary-III-Robert-Reed/dp/B002V9MRIQ
In
der hübschen Reihe der Jethro Tull-Remix-Boxen ist man inzwischen bei "Heavy
Horses (New Shoes Edition)" angekommen – enthält fünf Discs, darunter
natürlich der Surroundmix von Steven Wilson, aber auch das komplette Konzert
aus Bern vom 28.5.1978 – das ungefähr dem Inhalt des damaligen Live-Albums
"Bursting Out" entspricht, nur war dieses aus mehreren Konzerten
(darunter auch einige Bern-Aufnahmen) zusammengestellt. Das Konzert gibt es auf
einer zweiten DVD auch im Surroundmix.
Und hier hat sich das Warten definitiv gelohnt: Anfangs hat die Box noch 45 Euro gekostet, jetzt will Amazon noch 31 dafür haben (3CD/2DVD-V): https://www.amazon.de/Heavy-Horses-Shoes-Jethro-Tull/dp/B0785VM94Q
"Stormwatch", das nächste Album in der Reihe, wird dagegen wohl keinen Steven Wilson-Mix erfahren. Er habe keine Zeit, hat er über Facebook unlängst wissen lassen. Allerdings habe er das Tull-Debut "This Was" von 1968 inzwischen fertig, was schon eine Herausforderung gewesen sei, da das Mehrspurtape nur vier Spuren hat. Erstaunlich gut soll es trotzdem funktioniert haben. Das wird daher das nächste sein.
Und hier hat sich das Warten definitiv gelohnt: Anfangs hat die Box noch 45 Euro gekostet, jetzt will Amazon noch 31 dafür haben (3CD/2DVD-V): https://www.amazon.de/Heavy-Horses-Shoes-Jethro-Tull/dp/B0785VM94Q
"Stormwatch", das nächste Album in der Reihe, wird dagegen wohl keinen Steven Wilson-Mix erfahren. Er habe keine Zeit, hat er über Facebook unlängst wissen lassen. Allerdings habe er das Tull-Debut "This Was" von 1968 inzwischen fertig, was schon eine Herausforderung gewesen sei, da das Mehrspurtape nur vier Spuren hat. Erstaunlich gut soll es trotzdem funktioniert haben. Das wird daher das nächste sein.
Und
wo wir gerade bei Steven Wilson Remixen waren: "Brave", das
1994er Konzeptalbum von Marillion, hat er nach "Misplaced Childhood"
jetzt ebenfalls neu und in Surround abgemischt. Mir persönlich hat die Nach-Fish-Ära
dieser Band noch nie so recht zugesagt, aber für Fans sollten sich die 30 Euro
lohnen. Ebenfalls eine fünf-Disc-Deluxe-Box mit einem kompletten Livekonzert.
(4CD/1BR): https://www.amazon.de/Brave-Deluxe-Marillion/dp/B0792216Z3
Nicht
vergessen sollten wir auch nicht den Steven Wilson-Surroundmix im neuen Box-Set
von Roxy Musics 1972er Debütalbum – den er schon 2012 angefertigt hat.
Warum die Box so lange gebraucht hat, um zu erscheinen, ist ein Rätsel – auch,
warum sie immer noch so teuer ist. Derzeit liegt die Kiste wieder bei 130 Euro!
- Naja, die DVD ist schon klasse – der 5.1-Sound ist wie erwartet top und
die alten Videos superlustig. Aber 130 Euro und nicht mal der Steven Wilson-Stereomix
ist drauf...??? (3CD/1DVD-V)
Steven
Wilson in eigener Sache: "Arriving Somewhere", den 2005er
Konzertmitschnitt von Porcupine Tree, gibt es jetzt auch in einem
schönen und preiswerten 2CD/1BR-Set. Ist derselbe Mix wie auf der DVD, jedoch ist
diese wohl schon länger vergriffen gewesen.
https://www.amazon.de/Arriving-Somewhere-Porcupine-Tree/dp/B0791WFFJS
Zu erwarten ist ja demnächst der Mitschnitt seiner aktuellen Tour (vom dritten Konzert in der Royal Albert Hall), da ist er derzeit beim Abmischen. Er hat einige Bonustracks angekündigt in Form von Soundcheck-Aufnahmen, also ohne Publikum.
Ihm schwebt außerdem vor, seine beiden älteren Alben "In Absentia" und "Deadwing" jeweils als Deluxe Boxsets in den nächsten Jahren herauszubringen – die sind in 5.1 ja auch nur noch gebraucht zu bekommen (zu absurden Preisen).
https://www.amazon.de/Arriving-Somewhere-Porcupine-Tree/dp/B0791WFFJS
Zu erwarten ist ja demnächst der Mitschnitt seiner aktuellen Tour (vom dritten Konzert in der Royal Albert Hall), da ist er derzeit beim Abmischen. Er hat einige Bonustracks angekündigt in Form von Soundcheck-Aufnahmen, also ohne Publikum.
Ihm schwebt außerdem vor, seine beiden älteren Alben "In Absentia" und "Deadwing" jeweils als Deluxe Boxsets in den nächsten Jahren herauszubringen – die sind in 5.1 ja auch nur noch gebraucht zu bekommen (zu absurden Preisen).
Am
3.8.2018 erscheint wie angekündigt die Blu-ray mit dem 5.1-Surroundmix von "Eye
in the sky" – immerhin das meistverkaufte Album von The Alan
Parsons Project (1982) – aus der im letzten Jahr erschienenen
Deluxe-Box nun auch separat, offenbar wohl in einer "High Fidelity Pure
Audio"- Amaray-Box. Das ist natürlich Unsinn, denn das wird mit Sicherheit
die identische Fassung sein und darauf gibt es – anders als auf den üblichen
Blu-rays mit dieser Bezeichnung - natürlich auch etwas zu sehen. Lohnt sich
durchaus – das Album war bislang nicht unbedingt mein AP-Favorit, aber der neue
Mix ist schon klasse und hilft auch über einige kompositorische Schwächen
hinweg. Die Bonustracks aus der Box braucht man nicht wirklich, daher ist das
schon eine gute Wahl.
Roger
Waters hat im April in einem Interview mit dem holländischen NPO Radio 2
verraten, dass es wohl demnächst eine 5.1-Version von Pink Floyds "Animals"
geben wird – ist dabei jedoch höchst unspezifisch geblieben und der Moderator
hatte wohl kein Interesse daran, mal nachzuhaken. Daher gibt es dazu keine
weiteren Infos, außer, dass es wohl auch neue Fotos vom Battersea-Kraftwerk auf
dem Cover geben wird (das ist natürlich das Wichtigste;)).
Wenn
alles gut geht, werden wir wohl Ende des Jahres, genauer gesagt am 22.11., eine
Deluxe-Box mit dem "White Album" der Beatles bekommen,
wahrscheinlich ebenfalls mit 5.1-Mix, ähnlich wie die großartige Box von
"Sgt. Pepper" im letzten Jahr – denn auch hier steht ja das 50jährige
Jubiläum an. Giles Martin hat sich bereits entsprechend verplappert, ruderte
anschließend zwar wieder zurück, aber man darf hoffen...
Gespannt sein darf man auch auf den Surroundmix von Guns'n'Roses' 1987er Debutalbum "Appetite for Destruction" – wenn man ihn denn jemals zu hören bekommen wird – derzeit kostet die 4CD/1BR-Box mal eben über 130 Euro. Erscheint am 29.6.2018.
Gespannt sein darf man auch auf den Surroundmix von Guns'n'Roses' 1987er Debutalbum "Appetite for Destruction" – wenn man ihn denn jemals zu hören bekommen wird – derzeit kostet die 4CD/1BR-Box mal eben über 130 Euro. Erscheint am 29.6.2018.
Was
gibt's noch?
Gute
Preise (um die 10 Euro) gibt es derzeit für die schon etwas älteren Talking
Heads-Alben "Remain in Light" und "More Songs
About Buildings and Food": https://www.amazon.de/gp/product/B000BW9VAW/
https://www.amazon.de/Remain-Light-Talking-Heads/dp/B000BW9VBG/
Hier handelt es sich um "echte" DVD-Audios (mit etwas DVD-Video-Content), die zusammen mit der CD in einem schlichten Doppel-Jewel-Case stecken (wie das früher so üblich war).
Ich
glaube, das war's dann erstmal wieder. Ist dann doch eine ganz Menge geworden,
wer hätte das gedacht?
Bis
bald dann mal! :)
tom
tom
Dienstag, 1. August 2017
Für die Freunde des gepflegten Rundumklangs... (6)
Hallo
zusammen,
was
zuletzt ja eher für Frust gesorgt hat, nämlich dass die Superdeluxe-Edition von
Steven Wilsons neuem Album "To the bone" (erscheint am 18.8.)
nur in seinem Webshop bestellbar und da auch schon seit Wochen ausverkauft
gemeldet war – hat sich plötzlich als Segen herausgestellt, denn es gibt seit
gestern einen deutschen Webshop – das spart mindestens die Portokosten aus dem
Ausland. Und offenbar ist das Ding doch nicht ausverkauft (oder es wurden für
den deutschen Markt extra Exemplare zurückbehalten). Preis hier: 64,99 (incl.
Porto) bezahlen geht per Paypal oder Kreditkarte.
In jedem Laden kaufen wird man die Blu-ray auch allein können, aber die Box gibt es nach wie vor nur hier: http://stevenwilson.bravado.de/p1/index.html
In jedem Laden kaufen wird man die Blu-ray auch allein können, aber die Box gibt es nach wie vor nur hier: http://stevenwilson.bravado.de/p1/index.html
Das
Alan Parsons Project hatten wir letztes Jahr erst mit dem Debutalbum –
am 17.11. erscheint nun "Eye in the sky" in der 35th Anniversary
Edition – enthalten sind 3 CDs und eine Blu-ray – sowie (überflüssigerweise) 2
LPs in 45er Speed und eine Flexidisc (eine Replika einer Promo mit Ausschnitten
aus dem Album – wer braucht sowas?). Auch hier ist zum Glück eine
Standalone-Blu-ray angekündigt, die es später geben soll.
Steven
Wilson hat Marillions "Misplaced Childhood" in 5.1 abgemischt
– die gibt es jetzt als Deluxe Edition mit 4 CDs (im Prinzip die beiden CDs des
1998er Remasters plus 2 CDs eines Livekonzerts plus Blu-ray – und die kann ich
nur empfehlen, weil sie klasse klingt. Herr Wilson hat es einfach raus! ;)
Nicht
empfehlen kann ich übrigens Barclay James Harvest "XII" – die
Scheibe ist auch in der 5.1-Version sterbenslangweilig, aber das mag auch an
mir liegen. Inzwischen gibt es von Esoteric Records auch die vier älteren Alben
"Everyone is everybody else", "Time Honoured Ghosts",
"Octoberon" (NEU) und "Gone to earth" als wenigstens hübsch
aufgemachte Releases im 2CD/1DVD Digipak mit neuem 5.1-Mix.
LG tom
Freitag, 16. Dezember 2016
Für die Freunde des gepflegten Rundumklangs... (4)
Hallo
zusammen,
wer
noch was für den Wunschzettel braucht: Alan Parsons hat sein
"Project"-Debutalbum und Meisterwerk "Tales of Mystery and
Imagination – Edgar Allan Poe" in einer ziemlich fetten Box neu
veröffentlicht.
Wie
inzwischen schon fast üblich, gibt es das Album darin in allen möglichen Formaten
– die 2CD "Deluxe Edition" von 2007 mit den beiden Mixen von 1976 und
1987 stellen auch hier unverändert die CDs 1+2. Neu ist eine dritte CD mit
weiteren Bonustracks, Demos etc., die ich aber nicht so interessant finde.
Teuer wird's dann wieder mal durch zwei Vinyl LPs – da würde ich gern drauf
verzichten, muss aber wohl so sein, bei dem Hype heutzutage... :(
Schön ist sicher auch das 60seitige "Coffeetable-Book" mit hoffentlich allen großformatigen Fotos aus der schon recht gut ausgestatteten Vinyl-Erstausgabe.
Schön ist sicher auch das 60seitige "Coffeetable-Book" mit hoffentlich allen großformatigen Fotos aus der schon recht gut ausgestatteten Vinyl-Erstausgabe.
Am
interessantesten ist jedoch die Blu-ray, darauf ist –erstmals- ein nagelneuer
5.1-Mix, der ziemlich großartig klingt!
Kommt in DTS HD MasterAudio und 96/24 PCM und enthält auch die Hinzufügungen des 1987er Mix, also das Gitarrensolo bei Raven, Synthies und Orgel bei verschiedenen Stücken und die Sprechtexte von Orson Welles. Glücklicherweise fehlt der üble Eighties-Hall, der den 1987-Mix versaut hatte.
Zusätzlich ist auch der Originalmix in 96/24 Stereo drauf, besser gibt's den nirgendwo. Zusätzlich gibt es einen Download-Code, aber den hab ich noch nicht ausprobiert.
Kommt in DTS HD MasterAudio und 96/24 PCM und enthält auch die Hinzufügungen des 1987er Mix, also das Gitarrensolo bei Raven, Synthies und Orgel bei verschiedenen Stücken und die Sprechtexte von Orson Welles. Glücklicherweise fehlt der üble Eighties-Hall, der den 1987-Mix versaut hatte.
Zusätzlich ist auch der Originalmix in 96/24 Stereo drauf, besser gibt's den nirgendwo. Zusätzlich gibt es einen Download-Code, aber den hab ich noch nicht ausprobiert.
Ich
hatte bereits die 2007er Ausgabe gekauft, mich freuend darüber, dass sie
erstmals den Originalmix auf CD beinhaltete und hatte jetzt gar keine Lust auf
diese Box. Umso mehr freute es mich, als ich die gute Nachricht bekam: die
Blu-ray gibt es auch einzeln!
Leider nicht ganz leicht zu finden – ich habe sie bei Amazon UK bestellt: https://www.amazon.co.uk/gp/product/B01M16EE4T
Leider nicht ganz leicht zu finden – ich habe sie bei Amazon UK bestellt: https://www.amazon.co.uk/gp/product/B01M16EE4T
Von
Jethro Tull ist jetzt auch "Stand Up: The Elevated Edition" in
derselben Ausstattung wie die letzten Releases erschienen – mit Steven Wilsons
5.1 Remix (unspektakulär aber gut) sowie ein diesmal zeitlich passenderes
Konzert – die letzte "Deluxe"-Ausgabe enthielt ja das
Carnegie-Hall-Konzert vom Ende der "Benefit"-Tour, kurz vor den
Aufnahmen zu "Aqualung", war also ziemlich daneben. Sehr schönes,
dickes Booklet - die Pop-Up-Kameraden haben durch das Hochformat der Boy jetzt
fast die Größe der Vinylausgabe.
https://www.amazon.de/Stand-Up-Jethro-Tull/dp/B01L68Q53K
https://www.amazon.de/Stand-Up-Jethro-Tull/dp/B01L68Q53K
Paul
McCartney
wird nächsten März sein 1989er Album "Flowers in the dirt" als
4CD-Deluxe Edition rausbringen, zusätzlich wird es auch noch B-Seiten als
Download-only geben – darüber regen sich viele Fans gerade ziemlich auf. Kein
Surround übrigens.
Fleetwood
Machat "Mirage" als nächstes Album der Serie nun raus – wie Tusk im
letzten Jahr enthält es eine DVD mit dem –sehr angenehmen- Surroundmix. Das
Album war nie so ganz mein Favorit, aber Surround gewinnt es. Leider auch hier
wieder: Surround bekommt nur, wer die ganz dicke Box mit der Vinylplatte kauft.
https://www.amazon.de/Mirage-Super-Deluxe-3CD-DVD/dp/B01IL4R9PK
Barclay
James Harvest
– "Gone
To Earth" und "Everyone Is Everybody Else" sind ja
bereits erschienen - ich habe nur erstere erworben. Der Surroundmix ist
angenehm, nicht spektakulär – allerdings fiel mir auf, dass es da doch einige
schwache Songs drauf gibt und der Stil der Band mir inzwischen etwas zu
gemütlich geworden ist. Nichtsdestotrotz ist eben auch das Nachfolgealbum
"XII" in gleicher Ausstattung, also 3 Discs (2CD/1DVD); die erste mit
den üblichen Bonustracks, dann ein Stereoremix und auf der DVD dann halt der
Surroundmix.
https://www.amazon.de/XII-Barclay-James-Harvest/dp/B01KVSSTOY
https://www.amazon.de/XII-Barclay-James-Harvest/dp/B01KVSSTOY
Mike
Oldfield hat sein neues Album fertig, wohl angespornt durch den
Erfolg von Robert Reed soll es eine Rückkehr zu altem Sound sein, es heißt
"Return to Ommadawn" – kommt als 2Disc-Set am 20.1., die DVD enthält
den Surroundmix.
https://www.amazon.de/dp/B01N2R4RN2
https://www.amazon.de/dp/B01N2R4RN2
Damit wär's das wohl erstmal für dieses Jahr, ich
verabschiede mich und wünsche allseits prächtige Feiertage.
LG tom
LG tom
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